Alois Irlmaier Vorhersagen: 3. Weltkrieg


  • Dann staubt es. Ich sehe ganz deutlich drei Zahlen, zwei Achter und einen Neuner. Was das bedeutet, weiß ich nicht, eine Zeit kann ich nicht sagen.


  • Drei Neuner

    @irlmaier

    Der Krieg im Osten ist aus und der dritte Mord ist geschehen. Drei Neuner sehe ich, was das bedeutet, kann ich nicht sagen. Der dritte Neuner bringt den Frieden.


  • An einem Tag werden die Russen bis ins Ruhrgebiet vorstoßen. Alles, was sich nördlich der Donau befindet, kommt ums Leben und nur wer ein schnelles Fahrzeug besitzt, kann sich noch über den Fluß retten, so unerwartet wird der Krieg hereinbrechen.


  • In drei Keilen

    @irlmaier

    Der Russe rennt in seinen drei Keilen dahin. Sie halten sich nirgends auf. Tag und Nacht rennen sie bis ans Ruhrgebiet, wo die vielen Öfen und Kamine stehen.


  • Über Nacht geht es an, dann kommen sie daher, ganz schwarz über den Wald herein. So schnell kommen sie, daß die Bauern am Wirtstisch beieinandersitzen, da schauen die fremden Soldaten schon bei den Türen und Fenstern herein. Weg kommt nicht leicht mehr einer, aber es geht alles so schnell vorüber, dass man es kaum glaubt.


    • Zuerst kommt ein Wohlstand wie noch nie.
    • Dann folgt ein Glaubensabfall wie nie zuvor.
    • Darauf eine nie da gewesene Sittenverderbnis.
    • Alsdann kommt eine große Zahl Fremder ins Land.
    • Es herrscht eine hohe Inflation.
    • Das Geld verliert mehr und mehr an Wert.
    • Bald darauf folgt die Revolution.
    • Dann überfallen die Russen über Nacht den Westen.

  • Paris brennt

    @irlmaier

    Die große Stadt mit dem hohen eisernen Turm steht im Feuer. Aber das haben die eigenen Leut anzündt, net die, die vom Osten hermarschiert sind. Und die Stadt wird dem Erdboden gleichgemacht, das siech i ganz genau.


  • Aber i sag euch nomoi, daß‘ net lang dauert. Und wer’s übersteht, der is fein heraus; denn es kimmt hintnach a glückliche, lange Zeit.


  • Und i siech weiter viele große Vögel; die aon kemma von Osten her und die andern vom Süden. Sie fliagn über uns weg. Und da, wo’s was fallen lassen, da wird’s schlimm. Es san bloß so kloane Kastln, aber sie san recht gfährli. Es scheint mir, daß da nimmer vui lebt, wo so a Kastl niederfallt. Aber, da bei uns im Saurüssl, da passiert nix. Mir ham Glück.


  • Des oane woaß i ziemli gwieß, wenn der Kriag kimmt, nachat beißt’s drobn im Nordn am meisten aus. I siech a groß‘ Wasser, des kimmt vom Meer her, des is höher wie a Haus, des überschwemmt die Ufer, und wen ’s erwischt, der kimmt nimmer lebat davo. Es geht ganz gschwind, es dauert net lang.



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